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Social Entrepreneur

Definition

Unternehmensform, bei der durch soziale Innovation ein gesellschaftliches Problem gelöst werden soll.

Weiterführende Erklärung

Beim Social Entrepreneur liegt das Motiv der Tätigkeit in der Lösung eines sozialen Problems und der Maximierung des gesellschaftlichen Nutzens statt in der Maximierung des Gewinns. Neben dem Social Entrepreneurship gibt es auch das Social Business, bei dem die Gewinne des profitablen Geschäftsmodells vollständig reinvestiert werden. Ein Social Entrepreneur muss dagegen nicht zwingend gewinnorientiert sein, der Fokus liegt auf der Generierung sozialer Innovationen.

 

Synonym(e):

Sozialunternehmerin; Sozialunternehmer

Verweis(e):

Entrepreneur

Literatur:

Hackenberg, Helga/Empter, Stefan (2011): Social Entrepreneurship und Social Business: Phänomen, Potentiale, Prototypen – Ein Überblick In: Social Entrepreneurship – Social Business: Für die Gesellschaft unternehmen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Spiegel, Peter (2011): Social Impact Business – Soziale und ökologische Probleme unternehmerisch lösen. In: Social Entrepreneurship – Social Business: Für die Gesellschaft unternehmen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Baldegger, Rico/Julien, Pierre-André (2011): Regionales Unternehmertum – Ein interdisziplinärer Ansatz. Wiesbaden: Gabler Verlag | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH.

Soziale Nachhaltigkeit

Definition

Dimension der Nachhaltigkeit, bei der ein System dessen Nutzung auf Menschen ausgerichtet ist so genutzt wird, dass wesentliche Eigenschaften, insbesondere der gesellschaftliche (soziale) Zusammenhalt, dauerhaft erhalten bleiben.

Weiterführende Erklärung

Bei der sozialen Nachhaltigkeit soll auf die Sozialverträglichkeit von wirtschaftlichem Erfolg im Zuge der inter- und intragenerativen Gerechtigkeit geachtet werden. Zu sozialem Kapital zählen die Infrastruktur, öffentliche Einrichtungen, gesellschaftliche Integration und deren Weiterentwicklung. Zentrale Aspekte sind die Lösung von Verteilungsproblemen zwischen Geschlechtern, Altersgruppen, Regionen, sozialen Schichten und die Schaffung von Zugehörigkeiten und Identitäten.

 

Literatur:

Corsten, Hans/Roth, Stefan (2012): Nachhaltigkeit als integriertes Konzept. In: Nachhaltigkeit. Wiesbaden: Gabler Verlag / Springer Fachmedien.

Pufé, Iris (2017): Nachhaltigkeit. Konstanz/München: UVK Verlagsgesellschaft mbH. 

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