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CO2-Fußabdruck / Product Carbon Footprint (PCF)

Definition

Eindimensionaler Ansatz der Ökobilanzierung, steht für das Erfassen klimawirksamer Treibhausgase, die aufgrund menschlicher Aktivitäten entstehen und deren Integration in eine Treibhausgasbilanz.

Weiterführende Erklärung

Der CO2-Fußabdruck ist Teil des ökologischen Fußabdrucks und kann für Länder, Regionen, Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen oder auch für private Haushalte, sowie für Individuen erstellt werden. Unternehmen können ihre Treibhausgasbilanz als unternehmensbezogenen Ansatz mit dem Corporate Carbon Footprint (CCF) oder als produktbezogenen Ansatz mit dem Product Carbon Footprint (PCF) aufstellen. Der PCF bezieht dabei alle Treibhausgasemissionen mit ein, die während des Lebenszyklus eines Produktes entstehen.

 

Verweis(e):

Literatur:

Bayerisches Landesamt für Umwelt (2021): Carbon Footprint, in: umweltpakt.bayern.de (Zugriff: 28.04.2021)

Gabler Wirtschaftslexikon (2018):  CO2-Fußabdruck, in: wirtschaftslexikon.gabler.de (Zugriff: 28.04.2021)

Lexikon der Nachhaltigkeit (2015): CO2-Fußabdruck, in: nachhaltigkeit.info (Zugriff: 28.04.2021)

Coach*in

Definition

Ein*e Coach*in begleitet bei der Entwicklung von Lernprozessen sowie bei Ideen zur Lösungsfindung. Er / Sie gibt außerdem Hilfestellung bei der Selbstreflexion und -wahrnehmung.

Weiterführende Erklärung

Ein*e Coach*in unterstützt die Klient*innen dabei, ihre innere Haltung sowie ihre Einstellungen zu hinterfragen. So soll das Entdecken und Aktivieren von eigenen Ressourcen für die Klient*innen ermöglicht werden. Dies befähigt die Klient*innen eigenständig und individuell passende Veränderungen und Lösungsansätze herbeizuführen.

Ein*e Coach*in soll als Begleiter*in eines Prozesses der persönlichen Entwicklung fungieren und fördert dazu eine Gesprächs- und Beziehungsatmosphäre mit den Beteiligten auf Augenhöhe.

 

Verweis(e):

Literatur:

Deutscher Bundesverband Coaching e.V. www.dbvc.de (Zugriff am 28.04.21)

Christopher Rauen (2014): PRAXIS DER PERSONAL- PSYCHOLOGIE - Coaching, mit Arbeitsmaterialien und Fallbeispielen, 3. Überarbeitete Auflage, Göttingen: Hogrefe 

Gernot Schiefer, Hanna Nitsche (2019): Die Rolle der Führungskraft in agilen Organisationen. Wie Führungskräfte und Unternehmen jetzt umdenken sollten. Wiesbaden: Fachmedien Wiesbaden GmbH

Coworking Space

Definition

Flexible Arbeitsbereiche, die von verschiedenen Parteien, z. B. Einzelunternehmen, Freiberuflern oder Start-up-Teams angemietet und genutzt werden, um dort selbstständig oder gemeinsam zu arbeiten.

Weiterführende Erklärung

Übersetzt bedeutet Coworking „gemeinsam arbeiten“. Coworking Spaces sind Arbeitsplätze in einem Gemeinschaftsbüro, die sich verschiedene Menschen miteinander teilen.
Vorteil: Besonders Kleinstunternehmer*innen mit wenig personellen Ressourcen und keinen festen Geschäftsräumen kommen niederschwellig mit anderen in Austausch, können sich gegenseitig kreativ befruchten oder Kooperationen knüpfen.

 

Literatur:

Klein, René: Coworking Space: Definition, Vor- und Nachteile + Top Spaces, www.fuer-gruender.de (08.03.21);

Ribul Olzer, Viviana: Mehr als nur ein geteiltes Büro: Was ist Coworking eigentlich?, www.sharednc.com/de/magazin/work-smarter, (06.04.2021)

Cradle-to-Cradle (C2C)

Definition

Auf Deutsch „von der Wiege zur Wiege“, bezeichnet eine natürliche Kreislaufwirtschaft, bei welcher kein Abfall entsteht, sondern alle Materialien/Stoffe in geschlossenen Kreisläufen erhalten bleiben.

Weiterführende Erklärung

C2C ist ein öko-effektives Konzept von Braungart und McDonough, welches die Intelligenz natürlicher Systeme für die Entwicklung neuer Produkte nutzt. Es basiert auf den drei Grundsätzen „Nährstoff bleibt Nährstoff“, Nutzung erneuerbarer Energiequellen und Diversität (Einbezug biologischer und kultureller Vielfalt). Verbrauchsgüter sollen dabei in einen biologischen Nährstoffkreislauf geführt werden und Gebrauchsgüter in einen technischen Kreislauf.

 

 

Antonym(e):

Cradle-to-Grave

Verweise:

Effizienz; Gebrauchsgüter; Kreislaufwirtschaft; ökoeffizient; ökoeffektiv; Verbrauchsgüter

Literatur:

Braungart, M. (2021): C2C-Design-Konzept, in: braungart.epea-hamburg.org (Zugriff: 29.04.2021)

Cradle (2021): Das Cradle to Cradle Prinzip. Eine Definition, in: cradle-mag.de (Zugriff: 29.04.2021)

Cradle to Cradle NGO (2021): Das Cradle to Cradle Desginkonzept, in: c2c.ngo (Zugriff: 29.04.2021)

Gabler Wirtschaftslexikon (2018): Cradle-to-Cradle, in wirtschaftslexikon.gabler.de (Zugriff: 29.04.2021)

Gründerplattform (2021): Cradle to Cradle. Das nachhaltige Erfolgsprinzip, in: gruenderplattform.de (Zugriff: 29.04.2021)

Utopia (2019): Cradle to Cradle. Die Vision von der Kreislaufwirtschaft ohne Abfall, in: utopia.de (Zugriff: 29.04.2021

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